Theorie und Praxistipps - Schule für das Inlineskaten?
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s-nf     kompetent, engagiert: skatingschule-nordfriesland
Die an dieser Stelle bisher abgelegten Schriften (s. Inhaltsverzeichnis) werden in Kürze auf einer eigens der Fachdiskussion gewidmeten Seite zu finden sein. Bei Fragen zu bestimmten Themen nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Verfasser auf:  nordsee-skating@t-online.de

Viele Menschen erlernen das Inlineskaten als Autodidakten - es gelingt ihnen einfach, vom Gehen zum Rollen zu kommen. Dabei verarbeiten Kinder in der Regel (bei ausreichend qualifizierten Skates) die auftretenden Effekte schneller als Erwachsene. Die beziehen sich oft auf allgemeine sportliche Erfahrung oder (Kindheits-)erlebnisse auf Schlittschuhen, beim Skilaufen oder -fahren.

Die Beobachtung zeigt allerdings, dass die meisten Autodidakten sozusagen unterhalb einer gewissen Schwelle verharren - sie ist der Übergang zum dynamischen, gestaltenden, offensiven, Auftreten. Sie laufen gewissermaßen mit Vorbehalten.

Spätestens hier wird die Frage nach einer Schulung interessant. Denn eigentlich ist nur der (die) sportlich wirklich Geübte in der Lage, sich vor hemmenden, unökonomischen, Bewegungsmustern beim Selbsterlernen zu schützen. Daher muss man Anfängern ohne diese sportliche Erfahrung zu einer Schulung raten - nicht nur aus den immer zuerst angeführten Sicherheitsaspekten. Auch weiterführende Aspekte wie Gesundheitsförderung, Therapie oder Leistung können nur durch Bewegungs- und Koordinationsschulung angegangen werden.

Ich arbeite als freier Lehrer für Verbände, Volkshochschulen, Behörden (Anwendung des ILS in der Jugendarbeit und Tourismus- und Gesundheitsförderung), als Inlineskating-Ausbilder für Bundeswehr-Sportlehrer, Lehrbeauftragter für Inlineskating am Institut für Bewegungswissenschaften und Sport der Universität Flensburg, für Fremdenverkehrsvereine sowie mit freien Gruppen und Privatschülern. In meinem Sportverein skatingfreunde nordfriesland e.V. geht es nach eigener Konzeption ganzjährig um ILS mit verschiedenen Leistungsgruppen in der Halle und draußen. Wir beschäftigen uns mit intensiver Bewegungsschulung (Video- und Musikunterstützung), mit Gruppenerlebnis, Ausdauer und Landschaftserkundung.

Grundlage meiner Arbeit ist die fundierte Ausbildung zum staatl. gepr. Skilehrer an der TU München und die anschließende langjährige Berufsausübung (Bewegungsabläufe sowie methodische und organisatorische Aspekte sind zwischen den gleitenden Wintersportarten und dem Inlineskaten in hohem Maße direkt übertragbar).

Das Inlineskaten wird in Deutschland vom Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) mit seinen Landesverbänden repräsentiert. Als freier Mitarbeiter bin ich dort durch Arbeit an den theoretischen und methodischen Grundlagen des ILS-Breitensports beteiligt, der DRIV hat mich zum DOSB-Trainer lizenziert.

Hajo Schlehufer, Januar 2008

Tafelskizzen

Inlineskaten macht Spaß mit 8...

und mit 80 !

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